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Akaishi Daiko

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Folgende Auftritte

Aktuell sind keine Auftritte geplant. Aber es geht bald weiter!

Blog

MDR Kamera-Team zu Gast bei Akaishi Daiko

Am Freitag, den 19. Juni 2020 hatten wir einen besonderen Besuch des MDR in unserem Dojo (Übungsraum). Ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks besuchte uns und berichtete in einem kleinen Beitrag über das japanische Trommeln in Magdeburg:  MDR Mediathek Die kurze Story begleitet unsere beiden Trommler Stefan und Mareike und zeigt in aller Kürze, was sie außer dem Trommeln noch umtreibt. Stefan sehen wir auch in seinem Bürostuhl, während Mareike eine
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Es geht wieder los!

Unsere Challenge ist nun schon nach einer zweiten Runde vorbei. Mehrere Mitglieder kämpften sich durch eine zweite Übungsliste, um fit zu bleiben. Passend zum Ende der Challenge können wir uns gleich doppelt freuen. Zum Einen an den Trainingsergebnissen und zum Anderen: Die aktuellen Lockerungen lassen die Aufnahme des Trainingsbetriebes wieder zu. Zwar müssen wir uns an bestimmte Auflagen halten, aber es geht weiter. So sind nur kleine Kurse möglich und
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Halbzeit!

Sieben Tage sind jetzt vorbei und damit die Hälfte des Trainingsplanes. Tapfer kämpfen wir uns durch die Übungen. Und obwohl auch viele Lufttrommelübungen anstehen, sind es immer wieder die Planken, die uns täglich herausfordern. Schon Einstein stellte fest, dass Zeit relativ ist. Ob er auch ein tägliches Workout absolvierte? Wir haben jedenfalls festgestellt, dass zwei Minuten unglaublich lang sein können. Aber deshalb aufgeben? Kommt gar nicht in Frage! Stattdessen tauschen
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Tag 3 oder auch “Ich hasse Planken”

Tag 3 oder auch: “Ich hasse Planken” Die Challenge ist gut angelaufen. Alle sind motiviert und mittlerweile hat sich auch ein Mitglied der Schwesterngruppe in Japan angeschlossen. Trainiert wird, wo es gerade passt: auf der Terasse, im Garten, am See oder zwischendurch mitten im Regen. Nichts kann uns aufhalten! Na ja… vielleicht bremst ein wenig der Muskelkater. Drei Stimmen räumten bisher ein, dass der ambitionierte Vortag möglicherweise doch nicht ganz
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Und so vertreiben wir uns die Zeit…

Auftrittsabsagen. Terminverschiebungen. Dojo geschlossen. Auch Akaishi Daiko bleibt nicht von der Corona Krise verschont. Schweren Herzens haben wir im März unseren Trainingsraum geschlossen und sind den Anweisungen der Landesregierung zum Wohl aller gefolgt. Dennoch sollten die Bachis nicht ruhen. Unsere Trainer Mareike, Sakiko und Stefan haben fleißig kleine Übungsvideos gedreht und diese den Mitgliedern von Akaishi Daiko zur Verfügung gestellt.
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Dritter Schnuppertag (entfällt)

Aufgrund der unsicheren Lage rund um die aktuelle Situation Covid19 entfällt der Kurs. Ein Nachholtermin steht aktuell noch nicht fest... Der 3. Schnuppertag findet am 25. April 2020 statt. Die Startzeit: 10:30 Uhr. Weitere Details gibts auf dieser Seite.
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Soziale Medien

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道場よ 私達は帰ってきた…!
Wir haben langsam unser Taikoaktivität zurück gebracht 💪
weniger Teilnehmer, mehr Abstand👯‍♀️

長ーーーい自粛期間を乗り越えてくると、太鼓の音がドンと響くだけで涙出てきてしまいます…。ああ、嬉しい。生きてみんなで練習出来ることに感謝です😭

保健所の指導に従って、換気してコースごとの受講人数も減らして、距離取って毎回消毒してます。
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Mareike trommelt

Taiko in Magdeburg

Informationen zum Taiko-Spielen in Magdeburg findest du hier.

Taiko in Freiburg

Informationen zum Taiko-Spielen in Freiburg findest du hier.

Auftrittsanfrage

Über Akaishi Daiko

Akaishi Daiko und eine Geschichte über japanische Trommeln (Taiko)

Seit dem japanischen Altertum wird die Taiko bereits für verschiedenste Zwecke genutzt: Von der Nachrichtenübermittlung, über die Nutzung als Musikinstrument bis hin zur Verwendung als Uhr. Das älteste Taiko-Fundstück stammt aus der Zeit der Jōmon-Zeit (ca. 10.000 bis 300 v. Chr.). Daraus lässt sich die Bedeutung der Taiko für die japanische Kultur erahnen. In der Sengoku-Zeit wurde die “Jinya-Daiko” (陣屋太鼓) zur Motivation der Samurai genutzt. Zudem diente die “Jin-Daiko” (陣太鼓) im Feldzug dazu, den Truppen über eine Distanz hinweg Befehle zu erteilen. In der Edo-Zeit gewann die Taiko-Kultur immer mehr an Bedeutung im zivilen Leben. Im Laufe der Jahrtausenden wurde die Taiko somit zu einem beachtlichen Bestandteil der japanischen Kultur und Seele.

Japaner sagen, der Klang einer Taiko würde in Rythmus und Frequenz dem Herzschlag entsprechen, den ein Säugling im Bauch seiner Mutter spürt. Diesen scheinbar primitiven Klang saugen die Zuhörer wie durch ihre Haut auf und er fesselt Frauen wie Männer, Kinder wie Erwachsene und Leute anderer Kulturen gleichermaßen. Eigentlich geht es dabei nur darum, die Taiko mit dem Bachi (Schlägel) oder der Hand zu spielen. Doch diese scheinbare Schlichtheit bietet eine unheimliche Vielfalt der Darbietung der Taiko-Spieler in Form verschiedener Techniken, Rythmen und Bewegungen.

Die japanischen Trommeln in der heutigen Verwendung

Wie wichtig die Taiko-Kultur auch heutzutage noch im japanischen Leben ist, zeigt die weiterhin vielfältige Verwendung: Die Taiko wird zu Zeremonien in Shinto-Schreinen und buddhistischen Tempeln genutzt, sie untermalt das KaguraKabuki und No musikalisch. Auch auf Volksfesten wie dem Bon-Fest bereichern Taiko-Auftritte (Kumi-Daiko) das Festprogramm. Außerdem gibt es in ganz Japan Taiko-Wettkämpfe, bei denen sich die Taiko-Gruppen vor Publikum und Juroren hinsichtlich Technik, Geschwindigkeit oder Interpretationen verschiedener Lieder messen. Die Taiko hat hiermit einen sportlichen Aspekt gewonnen. Die verschiedenen Taiko-Gruppen verfolgen demnach traditionelle Werte, die jedoch in moderne oder traditionelle Interpretationen der Stile münden.

Das Spielen der Wadaikos resultiert in der Tat in Musik. Doch geht es bei den japanischen Trommeln nicht nur darum. Man verfolgt die Philosophie und Werte des Budo. Dessen Inhalte erfordern ein reines Herz (心), das Erlernen von Techniken (技), einen starken Körper (体) und gegenseitigen Respekt und Höflichkeit (礼). Anders als bei der japanischen Kampfkunst, die ebenfalls diese Werte beinhalten, gibt es beim Wadaiko keine Feinde – vielmehr muss man gegen sich selbst kämpfen. Die Taiko ist wie ein Spiegel für den Spieler. Seine Schläge reflektiert sie in Stärke und Schärfe und antwortet ihm auf ihre eigene Weise. Das Zusammensein in der Gruppe, der Weg vom Training bis hin zur Präsentation eines Liedes ist ein großartiges Gefühl der Erfüllung für die Spieler.

Das Taiko-Spielen fördert und beansprucht die mit dem Budo einhergehenden Zusammenhänge und ist daher auch eine Form der Stressbewältigung, der Rehabilitation oder einfach nur des Sports.

Akaishi Daiko in Japan

Akaishi Daiko ist eine Taiko-Gruppe dem kleinen Ort Kawanehon-cho in der Shizuoka Präfektur, der am Fuß des Akaishi-Gebirges (japanische Südalpen) liegt. Von den Gipfeln der Berge kann man in der Ferne den Fuji-Berg sehen. Einer der Gipfel ist aufgrund seiner roten Färbung als Akaishidake bekannt; nach ihm wurde das gesamte Gebirge benannt, das auch als japanische Südalpen bezeichnet wird. Akaishi heißt übersetzt roter Stein.

1981 wurde Akaishi Daiko von der Stadt Honkawanecho (heute: Kawanehoncho) ins Leben gerufen. Daihachi Oguchi (小口大八) ist der Vater der Gruppe. Er kreierte den Kumi-Daiko-Stil. Jener Stil also, der moderne Taiko-Ensembles ausmacht und Taiko-Trommeln mit anderen Instrumenten wie Flöten oder Gongs kombiniert und eine umfassende Choreographie verschiedenster Taiko-Spieler beinhaltet.

Bis heute zeigte sich Akaishi Daiko ist offen für weitere Stilelemente. Sie kooperieren mit anderen Ensembles und arbeiten mit an Musicals, Tanzvorführugen oder Piano-Konzerten. Allem zu Grunde liegt weiterhin das Vermächtnis von Oguchis Stil.

Akaishi Daiko – Taiko in Magdeburg

Seit Juni 2013 gibt es Akaishi Daiko in Magdeburg. Wir sind der Kulturabteilung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. angegliedert. Als Schwestergruppe stehen wir in engem Kontakt mit Akaishi Daiko in Japan und befinden uns in einem regen Kulturaustausch, der Musik, Techniken und Traditionen umfasst.

Während des Trainings verwenden wir keine Noten zum Erlernen der Lieder. Wir folgen der mündlichen Überlieferung der Lieder. Dazu verwenden wir eine eigene “Sprache”. [Don] bedeutet ein Schlag mit der rechten Hand und [Kon] ein Schlag mit der linken Hand. Diese einfache “Sprache” ist über Grenzen hinweg verständlich. Dadurch schaffen wir die Möglichkeit, gemeinsam mit verschiedenen Leuten und Kulturen zu kommunizieren und Spaß zu haben.

Mit der Taiko-Gruppe möchten wir Erwachsene und Kinder, Schüler und Studenten, Deutsche und Migranten, Junge und Ältere dazu animieren, gemeinsam die Herausforderung des Erlernens des „Taiko-Wegs“ zu suchen und neben der japanischen Kultur den Spaß am Taiko-Spielen zu vermitteln.