Karamatsu (die Lärche) ist ein Lied von Akashi Daiko. Ryosuke Nakahara komponierte es zusammen mit seiner Schwester Sakiko, als er auf einer Deutschlandreise war. Er schaute aus dem Fenster und sah im Garten eine Lärche stehen, in der im Frühling Blaumeisen nach Insekten suchten.
Wir spielen es zusammen mit verschiedenen Trommeln im Stehen, einem Flötenteil und einem Lied. Hier findet ihr den japanischen Text (zum Mitsingen, wenn sich jemand traut) und dessen deutsche Bedeutung. Wir bedanken uns bei Martina, die diesen Text ins Deutsche übersetzt hat.
- Es ist Herbst und der Regen fällt leis,
auf einem Teppich aus Gold, es schließt sich der Kreis.
Der Winter geht, der Frühling kommt. Die Vögel singen ihre Lieder.
Das Grün der Lärche, es sprießt nun wieder. - Ein Vogel, wie blau seine Federn sind!
Er sitzt auf der Lärche und spielt mit dem Wind.
Hin und her hüpft er auf den Zweigen
Ich würd‘ so gern mitspielen im Frühlingsreigen. - Gestern noch, Knospen zart und versteckt,
heut‘ in der Morgensonne gen Himmel gereckt.
Verwurzelt in der Erde wiegt sich die Lerche im Wind
und streckt sich zur Sonne, der Frühling beginnt. - Kleine Blüten, gleich einem Gesicht,
schauen heraus und möchten zum Licht.
In den herrlichsten Farben und zartem Grün,
im zauberhaften Frühling, wunderbar anzuseh’n. - Gerade zum Himmel wächst die Lärche, die Blüten sind da.
Ein leiser Klang, der Sommer so nah.
Sanft wiegen sich im Wind Krone und Zweige,
aber auch der Sommer geht mal zur Neige. - Es ist Herbst, der Regen fällt leis‘,
auf einen Teppich aus Gold, es schließt sich der Kreis.
Der Winter geht, der Frühling kommt, die Vögel singen ihre Lieder.
Das Grün der Lärche, es sprießt nun wieder.